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Unerklärliche Computerpannen, Neustarts aus heiterem Himmel oder merkwürdige Piepstöne? Bei Problemen mit dem PC greifen viele oft zur Software-Notlösung: Wenn nichts mehr geht, wird der Computer einfach "plattgemacht" und Windows neu installiert. Falls die Hardware defekt ist, hilft die Windows-Radikallösung jedoch nicht weiter. Außerdem gehen bei der Neuinstallation alle eigenen Dateien und Einstellungen, sowie alte Datenfragmente, die zum Data Recovery notwendig sind, unwiederbringlich verloren!
Doch woran erkenne ich, ob das Problem an der Hardware liegt? Das ist auf den ersten Blick nicht immer zu sehen. Denn fehlerhafte Software kann durchaus zu ähnlichen Symptomen führen wie defekte Computer-Bauteile. Achten Sie immer ganz genau auf eventuelle Fehler- meldungen oder Warntöne. Meist erhalten Sie dadurch bereits Hinweise auf die Ursache, die hilfreich für die Datenrettung mit geeigneten Data Recovery - Tools sind.
Hardwareprobleme können sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen. Bei defekten Teilen etwa streikt der
Computer total, zeigt kein Bild, sondern piepst nur. Oder er stellt erst nach dem "Warmlaufen" seinen Dienst ein.
Falls der Arbeitsspeicher defekt ist, können sogar Rechenfehler auftreten. Andere Probleme tauchen auf, wenn der
Computer ein nachträglich eingebautes Teil nicht verkraftet: So kann eine neue, stärkere Grafikkarte zum Beispiel
das Netzteil überlasten oder zur Überhitzung führen. Viele Probleme können Sie durch das Aufspielen von Steuerungsprogrammen – Treibern – oder Einstellungen in Windows lösen. Und auch bei den Problemen, für die der Computer geöffnet werden muß, reicht ein
Schraubendreher, etwas Know-How aus einschlägiger PC-Literatur und etwas handwerkliches Geschick. Hierbei ist natürlich auf den gezogenen Netzstecker (Stromschlaggefahr!) und die elektrostatische Erdung zu achten!
Lohnt sich eine teuere Reparatur des Computers überhaupt? Neue Computer bekommen Sie im Handel schon ab
circa 300 Euro. Scheint Ihr alter Computer kapitale Schäden aufzuweisen, dann ist es meist sinnvoller eine
umfassende Datenrettung bzw. Datensicherung ( engl. Backup ) Ihrer Arbeitsdateien vorzunehmen und diese anschließend auf ein brandneues System mit aktuellem Betriebssystem zu spielen.
Moderne Datensicherung Programme erstellen ein sogenanntes Image der Festplatte. Dies ist ein genaues 1:1 Abbild der Festplatte. Damit beugen Sie Datenverlust und eventuellen Maßnahmen zum Daten retten optimal vor. Dies geht sehr einfach z.B. mit den Programmen der Firma Paragon, die auch in Tests regelmäßig gut abschneiden. Dies sollte man je nach Bedarf ca. alle 1 bis 4 Wochen tun. Die zwischenzeitlich alltäglich erstellten Dateien sollten mit normalen Kopierbefehlen "Drag and Drop" auf externe Medien kopiert werden. Andere Backup-Sicherungstools, die nicht auf ISO-Basis funktionieren, sind nicht zu empfehlen, da deren Handhabung sehr umständlich ist und die Daten je nach Tool-Hersteller auf unterschiedlichste Weise komprimiert und codiert werden, was durchaus eine Abhängigkeit von diesen Firmen mit sich bringt!
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